Die Winter in Deutschland sind dunkel und vor allem lang. Wer trĂ€umt da nicht davon, dem grauen Einerlei fĂŒr eine Weile zu entkommen und ein bisschen Sonne zu tanken. So ging es uns auch im Winter 2022/23. Zum GlĂŒck kennen wir uns selbst ganz gut. In weiser Voraussicht hatten wir, fĂŒr unsere Kinder und uns bereits im FrĂŒhjahr Flugtickets nach Teneriffa gesichert. Dadurch konnten wir Weihnachten und Silvester im ewigen FrĂŒhling der kanarischen Inseln verbringen. So hatten wir auf Teneriffa mit Kindern eine perfekte kleine Winter-Auszeit.

Eigentlich sind die Kanaren ja ein Ganzjahresziel. Aber vor allem im Winter finde ich es dort dank der milden Temperaturen besonders toll fĂŒr einen Urlaub mit Kindern und auch Babys. Auch die Flugzeit ist mit etwa fĂŒnf Stunden noch im Rahmen. Vor Ort gibt es zudem eine super Infrastruktur mit allen Annehmlichkeiten, die man sich so wĂŒnschen kann. Außerdem sind die Menschen auf Teneriffa wirklich kinderfreundlich. Kinder sind ĂŒberall herzlich willkommen. Unser Kinder waren zu Zeitpunkt der Reise 4 und 1,5 Jahre alt.

Wohin auf Teneriffa mit Kindern?

Welche Region auf Teneriffa ist nun die beste fĂŒr einen Urlaub mit Kleinkind und Kind? GrundsĂ€tzlich finde ich die Entscheidung nicht so gravierend. Zumindest mit dem Auto ist man in maximal 1,5 Stunden am anderen Ende der Insel. So kann man mit TagesausflĂŒgen von fast jedem Ort die gesamte Insel erkunden. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die ihr bei der Wahl eurer Unterkunft berĂŒcksichtigen könnt.

Sonne satt: Urlaub im SĂŒden von Teneriffa mit Kindern

Der SĂŒden von Teneriffa ist warm und trocken.
Der SĂŒden von Teneriffa ist heiß und trocken

Der SĂŒden, oder genauer der SĂŒdosten von Teneriffa ist wettertechnisch mit den meisten Sonnenstunden verwöhnt. Hier ist es meist ein wenig wĂ€rmer als auf dem Rest der Insel. Deshalb befinden sich dort auch die großen touristischen Zentren wie Playa de las Americas und Co. sowie viele mehr oder weniger luxuriöse Resorts. Auch tolle StrĂ€nde finden sich hier.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Flughafen Tenerife Sur, an dem die meisten Flieger aus Deutschland landen nicht weit entfernt ist. Demnach muss man nach der Landung nicht mehr weit zur Unterkunft fahren. Die Region ist allerdings in meinen Augen ein wenig karg, was mit dem wenigen Regen einhergeht. Wirklich spanisches Flair sucht man hier meistens auch eher vergebens.

GrĂŒnes Insel-Paradies: Urlaub im Norden von Teneriffa mit Kindern

Puerto de la Cruz im grĂŒnen SĂŒden von Teneriffa
Puerto de la Cruz im grĂŒnen SĂŒden von Teneriffa – mit Kindern ein super Ausgangspunkt

Der Norden der Insel ist landschaftlich deutlich reizvoller und grĂŒner. Das geht aber natĂŒrlich auch mit dem etwas „schlechterem“ Wetter einher. Da sich die Regenwolken gerade im Winter oft rund um den Teide festsetzen, regnet es hier deutlich mehr. Mit Puerto de la Cruz gibt es auch hier ein touristisches Zentrum mit allen Annehmlichkeiten. Dieses ist in meinen Augen deutlich charmanter und weniger kĂŒnstlich, als die Ferienregionen im SĂŒden.

Zudem hat man trotz der Vielzahl an Touristen noch das GefĂŒhl, dass hier tatsĂ€chlich auch einheimisches Leben stattfindet. Witzig ist dies zum Beispiel am Abend in den Restaurants von Puerto de la Cruz zu beobachten. WĂ€hrend zwischen 19 und 20:30 oft die (vielmals deutschen) Touristen essen gehen, gibt es ab 20:30 oder sogar 21 Uhr nochmal eine zweite Runde in vielen Lokalen. Dann ist fĂŒr die Spanier Essenszeit. Übrigens oft auch ein guter Hinweis fĂŒr die QualitĂ€t der Restaurants. Die Locals wissen ja meist am besten, wo es gut ist.

Weitere Tipps fĂŒr die Wahl der Unterkunft auf Teneriffa mit Kindern

DarĂŒber hinaus solltet ihr bei der Buchung eurer Unterkunft berĂŒcksichtigen, dass es gerade in den Bergregionen und höher gelegenen Orten nochmal deutlich kĂŒhler ist als an der KĂŒste. La Laguna ist vom Vibe zum Beispiel mit eine meiner liebsten StĂ€dte auf Teneriffa. Eine Unterkunft wĂŒrde ich mir dort, jedenfalls im Winter, dennoch nicht buchen. Hier braucht man tagsĂŒber oft schon eine Jacke, wĂ€hrend man an der KĂŒste gemĂŒtlich im T-Shirt flaniert. Manch einem macht das sicher nichts aus, aber fĂŒr mich machen die paar Grad tatsĂ€chlich den Unterschied.

Mit dem Mietwagen auf Teneriffa mit Kindern unterwegs

Teneriffa mag zwar eine Insel sein, aber klein ist sie keineswegs. Um volle FlexibilitĂ€t zu genießen und die komplette VielfĂ€ltigkeit der Insel auf eigene Faust entdecken zu können, wĂŒrde ich immer empfehlen sich dort einen Mietwagen zu nehmen. Das Straßennetz ist super ausgebaut und die GrĂ¶ĂŸe der Insel ist nahezu perfekt fĂŒr Erkundungstouren mit dem Mietwagen. In ein bis anderthalb Stunden ist man mit dem Auto an fast allen Orten der Insel. Gut machbar also fĂŒr TagesausflĂŒge. Parken ist bei den meisten UnterkĂŒnften kein Problem, aber im Zweifel natĂŒrlich lieber vorher nachfragen.

Autovermietungen gibt es auf Teneriffa wie Sand am Meer und die ĂŒblichen Vergleichsportale helfen bei der Auswahl. Unser Favorit bei allen Kanaren-Reisen ist schon seit Jahren die lokale Firma CICAR. Die Preise sind fair und es gibt BĂŒros in fast allen grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten der Insel. Da sie auf allen kanarischen Inseln vertreten sind, sind sie auch eine der wenigen, bei denen man den Mietwagen problemlos auf eine der anderen Inseln mitnehmen kann. Wenn ihr zum Beispiel noch die Nachbarinsel La Gomera erkunden wollt, ist das nicht ganz unwichtig.

Zudem sind die Konditionen in meinen Augen mit kostenlosem Kindersitz und Zweitfahrer ohne Aufpreis wirklich gut. und alles rund um Abholung und Abgabe des Mietwagens ist herrlich unkompliziert. Ehrlicherweise haben wir aber auf den Kanaren noch nie eine andere Autovermietung getestet. Die Datengrundlage fĂŒr diese Empfehlung ist also keinesfalls reprĂ€sentativ. 😉

FĂŒr mich jedenfalls geht der Urlaub gefĂŒhlt immer dann richtig los, wenn wir Kinder und Koffer im Mietauto verstaut haben. Ab dem Moment kann man dann selbst ĂŒber Ablauf, Richtung und Timing der Reise entscheiden. Erstmal direkt zum Strand, was essen gehen, die liebsten Snacks im Supermarkt holen oder direkt in die Unterkunft fahren? Diese Entscheidungsfreiheit liebe ich einfach.

Unterwegs auf Teneriffa mit Kindern: Die besten AusflĂŒge

Teneriffa ist nicht nur die grĂ¶ĂŸte der kanarische Inseln, sondern zudem noch unglaublich vielfĂ€ltig. Viel zu schade, um nur auf Pauschalurlaub, StrĂ€nde und Wasserparks reduziert zu werden. Wer trotzdem Lust auf Siam Park, Loro Parque und Co hat, ab hin da. Urlaub soll Spaß machen und ich bin nicht hier, um fĂŒr irgendjemanden zu definieren, was das bedeutet. Unsere Welt ist das allerdings nicht. Und da ich es gar nicht so einfach fand, vorab Ideen fĂŒr spannende Tage mit Kindern auf Teneriffa die weder Wasserrutschen noch Zoos enthalten, zu finden, habe ich hier unsere liebsten AusflĂŒge auf Teneriffa fĂŒr Familien zusammengestellt

Garachico: pittoreske Altstadt und schroffe KĂŒste

Die Kleinstadt Garachico ist ein Top Ausflugsziel auf Teneriffa mit Kindern

Der kleine KĂŒstenort Garachico ist besonders fĂŒr seine natĂŒrlichen Salzwasserpools bekannt. Die Naturpools sind wirklich schön, aber leider auch dementsprechend voll. Zumindest in der Hauptsaison konnte man hier vor lauter Menschen kaum treten und so haben wir nach einem kurzen Blick direkt wieder kehrt gemacht.

Aber auch unabhÀngig davon lohnt sich ein Ausflug in das StÀdtchen im Nordwesten von Teneriffa. Die Altstadt ist wunderschön und lÀdt zum flanieren und bummeln ein. Spannend ist der Fakt, dass die Stadt vor etwa dreihundert Jahren durch einen Vulkanausbruch nahezu vollstÀndig zerstört wurde.

Von der Tatsache, dass dies hier einmal das wichtigste Handelszentrum Teneriffas war, merkt man inzwischen nichts mehr. Nur noch die alte Hafenmole mit der Marmor-Skulptur eines japanischen KĂŒnstlers erinnert an die goldenen Zeiten. Direkt dort findet ihr ĂŒbrigens auch einen kleinen Spielplatz, falls die Kinder zwischendurch eine Auszeit vom Bummeln brauchen. Allerdings ist dieser sehr sonnig.

Heute verleihen die erkalteten Lavamassen vor der KĂŒste der Stadt ihr einen besonderen, rauen Charme. Auch die berĂŒhmten Naturpools sind ursprĂŒnglich im Zuge des Vulkanausbruchs entstanden. Sie wurden spĂ€ter durch die Stadt noch erweitert. Das Highlight unseres Bummels durch Garachico war der kleine, etwas versteckte Parque de la Puerta de Tierra. Eine ruhige, grĂŒne Oase in der Stadt, in der man auch das ehemalige Stadttor sehen kann. GrundsĂ€tzlich ist die kleine Hafenstadt mit den bunten, liebevoll restaurierten HĂ€usern so ĂŒberschaubar, dass man sich gut und gerne einfach treiben lassen kann. Wir hatten hier einen wunderschönen Vormittag.

Der Àlteste Drachenbaum Teneriffas: Drago Milenario

Der Ă€lteste Drachenbaum Teneriffas – mit Kindern super vom benachbarten Dorfplatz anzuschauen

Im StĂ€dtchen Icod de los Vinos, ebenfalls im Nordwesten der Insel, findet ihr eine weitere SehenswĂŒrdigkeit. Die Stadt ist Heimat eines riesigen, mehrere Hundert Jahre alten Drachenbaums. Um diesen wurde ein Park gebaut, dessen Besuch eintrittspflichtig ist. Den Eintritt in den Park haben wir uns allerdings gespart.

Von der Plaza AndrĂ©s de Lorenzo CĂĄceres hat man einen großartigen Blick auf das Naturdenkmal und die Kinder waren vom Spielplatz auf der anderen Seite des Platzes kaum wegzukriegen. Mit CafĂ© und Bank nebenan, fĂŒr den Energiekick fĂŒr Eltern. Als wir da waren, gab es sogar einen kleinen Markt. Durchaus einen Stopp wert, auch wenn der Rest des Ortes einen nicht vom Hocker reißt. Aber vielleicht in Verbindung mit einem Ausflug nach Garachico, was ganz in der NĂ€he liegt?

La Laguna: UNESCO Weltkulturerbe auf Teneriffa

La Laguna gehört zum UNESCO Weltklturerbe

Bereits weiter vorne im Beitrag hatte ich geschrieben, dass San CristĂłbal de La Laguna einer meiner liebsten Orte auf Teneriffa ist. Die Studentenstadt im Nordosten der Insel hat einfach einen entspannten Charme und ist mit ihrer kolonialen Architektur wunderschön anzusehen. Ganz allein bin ich mit meiner Meinung ĂŒbrigens nicht. Seit 1999 gehört La Laguna zum UNESCO Weltkulturerbe.

Zudem gibt es hier wirklich viele coole kleine CafĂ©s. Wer Lust auf Shopping hat, wird hier in der FußgĂ€ngerzone sicher auch fĂŒndig. Frisches Obst und GemĂŒse, Fleisch, Fisch und vieles mehr findet man in der Markthalle. Wer diese besuchen möchte sollte allerdings nicht wie wir, erst am Nachmittag in der Stadt aufschlagen. Nach 14 Uhr steht man hier nĂ€mlich vor verschlossenen TĂŒren. La Laguna soll im ĂŒbrigen auch ein cooles Nachtleben haben. Das können wir dann vielleicht in einigen Jahren mal erkunden. 😉

Rundtour mit Aussicht: eine Fahrt durchs Anaga Gebirge

Das Anaga-Gebirge – ein Must do bei eurem Urlaub auf Teneriffa mit Kindern

Einer der tollsten AusflĂŒge, die wir mir den Kindern unternommen haben, war definitiv die Tour durch den Anaga Rural Park. Die Fahrt durch die geografisch Ă€lteste Region der Insel bietet immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die wunderschöne mit kleinen Siedlungen gesprenkelte Berglandschaft und natĂŒrlich aufs Meer.

Unser Ziel war das kleine Örtchen Taganana, in dem ein bisschen die Zeit stehen geblieben zu sein schien. Es macht einfach Spaß hier durch die Straßen zu schlendern. Anschließend kann man ein paar Minuten weiter zum schönen, und vor allem bei Surfern beliebten, Playa de Benijo fahren. Auch ein Stopp in Roque de las Bodegas können wir nur empfehlen. An dem namensgebenden Fels in der Brandung wurden frĂŒher WeinfĂ€sser verladen. Heute kann man dort auf einem kleinen Weg entlanggehen und von dort einen wunderbaren Blick auf die KĂŒste und das Meer genießen. Vor Ort gibt es auch einige nette Lokale, von denen aus man ebenfalls toll Surfer oder einfach die Wellen beobachten kann.

Lost Place im Ferienparadies: die Geisterstadt von Abades

Die Geisterstadt von Abades – Teneriffa mit Kindern meets Abenteuerurlaub 😉

Im SĂŒdosten von Teneriffa findet ihr eine eher ungewöhnliche SehenswĂŒrdigkeit. In der NĂ€he des kleinen Ortes Abades findet sich eine ehemalige Leprakolonie. Diese wurde in den 40er Jahren gebaut, aber letztendlich nie genutzt. Kurz vor Fertigstellung wurde (glĂŒcklicherweise) ein Heilmittel gegen die Krankheit gefunden. Zwischenzeitlich vom MilitĂ€r als Übungsplatz genutzt ist der Ort inzwischen verlassen. Die Siedlung enthĂ€lt eine Kirche, eine Schule, WohnhĂ€user und vieles mehr. Beim Gedanken daran, wofĂŒr all das einmal gebaut wurde, kann einem auch in der warmen Sonne Teneriffas durchaus der ein oder andere Schauer ĂŒber den RĂŒcken laufen. Tod mit Meerblick, quasi.

Zum GlĂŒck ist es, zumindest dort, nie soweit gekommen. Inzwischen ist der Ort eine, wenn auch inoffizielle, Touristenattraktion und dient zudem als Leinwand fĂŒr Graffiti-KĂŒnstler. Wer sich fĂŒr Street Art interessiert, kommt hier auf jeden Fall auch auf seine Kosten. Je nach Alter eurer Kinder könnt ihr hier natĂŒrlich auch entscheiden, wie viel der Geschichte des Ortes ihr mit Ihnen teilen möchtet. FĂŒr unsere VierjĂ€hrige haben wir es in dem Fall bei der verlassenen Stadt belassen, um sie nicht zu sehr aufzuwĂŒhlen. Das fand sie schon spannend genug. Die EinjĂ€hrige hat sich vor allem an den Graffitis erfreut.

Wichtig zu wissen ist noch, dass das GelĂ€nde recht weitlĂ€ufig ist und keinerlei Schatten bietet. Abgesehen von den GebĂ€uden selbst, aber inwiefern man deren Substanz nach all den Jahren noch traut sei jedem selbst ĂŒberlassen. Was ich sagen will: Sonnenschutz und Wasser nicht vergessen und dann ab auf Geisterjagd.

La Orotava: ein Blick ins ursprĂŒngliche Teneriffa mit Kindern

Die Casa de los Balcones in La Orotava, Teneriffa

Ein weiterer wirklich uriger Ort auf Teneriffa ist das kleine StĂ€dtchen La Orotava. Beim Schlendern durch die kopfsteingepflasterten Gassen kann man sich beinahe vorstellen, wie das Leben hier vor 300 Jahren war. Ein Besuch in der La Casa de los Balcones kann der Fantasie noch ein wenig auf die SprĂŒnge helfen. In dem Komplex aus alten HerrenhĂ€usern kann man sehen, wie die Menschen damals gelebt haben. Besonders fĂŒr Kinder sehr spannend. Direkt gegenĂŒber befindet sich ĂŒbrigens die Casa del Turista, hinter der sich ein etwas versteckter, aber super zentraler kostenfreier Parkplatz befindet. Dieser ist ein perfekter Ausgangspunkt fĂŒr die Stadterkundung.

Wer nach dem Stadtspaziergang Hunger bekommen hat, dem kann ich die Bar los Castillos empfehlen. In dem kleinen, familiengefĂŒhrten Restaurant mit traditioneller kanarischer KĂŒche werden die Speisen alle von Mama und Oma hausgemacht. Der Service ist super persönlich und liebenswĂŒrdig und kinderfreundlich sind sie, wie fast alle Kanarios, auch.

Tegueste: Altstadt mit Blick auf die Berge

Die FußgĂ€ngerzone des kleinen Bergorfes Tegueste

Am Rande des wunderschönen Anaga Gebirges liegt das kleine Örtchen Tegueste. Inmitten von Weinfeldern kann man hier mit Aussicht auf die Berge durch die Gassen der Altstadt schlendern und die schönen historischen GebĂ€ude bestaunen. Tegueste ist auch ein guter Ausgangspunkt fĂŒr Wanderungen. Leider war es am Tag unseres Besuchs so windig, dass es bei einer kleinen Runde durch den Ort und Kaffee bzw. Kakao und Bocadillo (belegtem Brötchen) in ein einem AltstadtcafĂ© geblieben ist. Drinnen, weil draußen alle StĂŒhle wegen des starken Windes gestapelt und festgebunden waren.

Merke: bei rauem Wetter nicht unbedingt einen Ausflug in die Berggegenden planen. Vielleicht habt ihr bei eurem Besuch ja mehr GlĂŒck mit dem Wetter.

Candelaria: Basilika und Spielplatz am Meer

Die Basilika von Candelaria

Ein weniger bekannter aber dennoch charmanter kleiner KĂŒstenort ganz in der NĂ€he von Santa Cruz ist Candelaria. Ein gemĂŒtlicher Bummel durch die FußgĂ€ngerzone, die das Stadtzentrum mit der imposanten BasĂ­lica verbindet, ist mit Kindern ein netter Zeitvertreib. Ohne Autoverkehr können die kleinen in Ruhe herumtollen und die vielen bunten Marienfiguren bestaunen, die hier ĂŒberall verkauft werden. Unser Highlight war definitiv der Spielplatz mit Meerblick, von dem wir die Kinder fast nicht mehr wegbekommen haben. Unser Fazit zu Candelaria: lohnt einen kleinen Abstecher, wenn man ohnehin in der Gegend ist. Ist aber kein Must-Do.

Arco de Tajao: faszinierender Steinbogen

Arco de Tajao – ein cooler Spot fĂŒr einen Stopp im SĂŒden von Teneriffa mit Kindern

Ein tolles Naturhighlight findet sich im SĂŒden von Teneriffa, ganz in der NĂ€he des Ortes San Miguel de Tajao. Ein beeindruckender Steinbogen aus Tuffstein, der einer natĂŒrlichen BrĂŒcke gleicht, befindet sich nur wenige hundert Meter von der Autobahn entfernt. Dennoch wĂŒrde man ohne Navi wahrscheinlich schlicht und einfach dran vorbeifahren. Der kurze Abstieg vom Parkplatz aus ist auch fĂŒr Kinder gut machbar, aber ein wenig Trittsicherheit ist dennoch gefordert. Kleinkinder sollte man gut im Blick behalten oder zur Sicherheit in die Trage oder Kraxe nehmen. An einigen Stellen geht es schon recht steil nach unten.

Nachdem alle genug herumgeklettert sind und die Aussicht genossen haben, empfiehlt sich noch ein Stopp im nahegelegenen San Miguel de Tajao. Am besten mit Hunger, denn der Ort ist bekannt fĂŒr seine Fischrestaurants. Diese haben alle eine Sache gemeinsam: man sucht sich den Fang des Tages in der Theke aus und bekommt ihn dann, frisch zubereitet, kurz darauf serviert. Eine Karte gibt es in der Regel nicht. Wir haben uns fĂŒr das Restaurante Playa Tajao entschieden, da es hier zumindest eine Preisliste an der Wand gab. So fiel uns die Auswahl auch ohne fließendes Spanisch ein bisschen leichter. Das Essen war exzellent.

Das wichtigste zum Schluss: der beste Spielplatz auf Teneriffa

Unser mit Abstand liebster Spielplatz auf Teneriffa befindet sich in Puerto de la Cruz. Der Parque Infantil Inclusivo El Laurel ist ein eher neuer und wirklich liebevoll gestalteter Spielplatz mit vielfĂ€ltigen Spielmöglichkeiten fĂŒr alle Altersgruppen. Er ist so aufgebaut, dass selbst die Kleinsten schon ganz viel alleine machen können. Eine schöne Bepflanzung rundherum sorgt fĂŒr ausreichend Schatten. Und mit einem leckeren Kaffee vom italienischen Imbiss nebenan fĂŒr die Eltern ist das hier der perfekte Ort, fĂŒr einen gemĂŒtlichen Familiennachmittag fĂŒr alle. Hier kommt man auch super mit anderen Eltern ins GesprĂ€ch. Typisch Spielplatz halt. Aber wenn ihr in Puerto de la Cruz seid, kann ich einen Stopp hier nur empfehlen.

Die besten StrÀnde auf Teneriffa mit Kindern

Ein Ausflug zum Strand darf bei einem Urlaub auf Teneriffa mit Kindern natĂŒrlich nicht fehlen. Bei der Auswahl des Strandes auf Teneriffa ist aber Vorsicht geboten. Gerade im Norden ist das Meer oft rau und die Strömungen nicht zu unterschĂ€tzen. Immerhin baden wir hier im Atlantik. Nicht jeder ausgeschilderte Strand ist unbedingt fĂŒr Kinder geeignet. Aber wenn man weiß, wo man hingeht, kann man auf Teneriffa definitiv toll baden, buddeln und Sonne tanken.

Allerdings ist die Insel, wie alle Kanaren, vulkanischen Ursprungs. Demnach sind die meisten StrĂ€nde schwarz. Das tut dem Bade- und Buddelspaß aber keinen Abbruch. Nur die Kinder sehen nach einem Tag am Strand aus wie kleine Bergarbeiter. Aber an den meisten StrĂ€nden gibt es dafĂŒr kostenlose Strandduschen. Hier haben wir die von uns auf Kinderfreundlichkeit getesteten StrĂ€nde einmal zusammengetragen.

Weißer Sandstrand und Resort-Feeling: Playa del Duque

Der Playa del Duque im SĂŒden der Insel ist einer der wenigen weißen StrĂ€nde auf Teneriffa. Er wurde extra angeschĂŒttet, was seiner Schönheit aber keinen Abbruch tut. Das Wasser ist flach, es ist windgeschĂŒtzt und somit wirklich schön fĂŒr Kinder zum Buddeln und Baden. Er befindet sich in einer Gegend mit eher gehobenen UnterkĂŒnften, was vielleicht erklĂ€rt, warum es trotz Hochsaison nicht ĂŒbertrieben voll war.

Vor Ort gibt es alle Annehmlichkeiten wie Duschen, Umkleiden, Strandbars und Sonnenliegen zum Mieten. Die dazugehörigen Schirme waren leider auch fast der einzige Schatten. Das ist ein klarer Nachteil hier. Wen das nicht stört oder wer vielleicht sogar einen eigenen Schirm mitbringt, dem steht ein toller Badetag bevor.

Saharasand auf der Vulkaninsel: Playa las Teresitas

Der Playa las Teresitas ist DER Strand auf Teneriffa fĂŒr Familien. Perfekt fĂŒr Kinder, weil durch Angelegte Wellenbrecher aus Steinen vor den sonst oft recht hohen Wellen geschĂŒtzt. Feinster weißer Saharasand wurde hier zu einem kleinen Traumstrand angeschĂŒttet. Die sichelförmige Bucht mit glasklarem Wasser ist nur einen Katzensprung von Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz entfernt. Demnach ist es an Wochenenden und Feiertagen entsprechend gut besucht. Wir waren am 25.12. dort und waren definitiv nicht allein. Dennoch weit entfernt vom SardinenbĂŒchsen-GefĂŒhl an manch anderen bekannten StrĂ€nden in Europa.

ParkplĂ€tze gab es auch genug. Und mit mehreren Strandbars, Duschen und Toiletten gibt es dort wirklich alles, fĂŒr einen schönen Strandtag mit Kindern. Sogar ein paar Palmen fĂŒr Schatten fĂŒr alle die, die sich keine Liege mit Sonnenschirm mieten wollen.

Vanlife und Surfer-Oase: Playa de Benijo

An der rauen NordkĂŒste Teneriffas findet ihr den Playa de Benijo. Der schwarze Naturstrand ist ein beliebter Anlaufpunkt fĂŒr Surfer und Vanlifer. Wellen und Strömung sind hier nicht zu unterschĂ€tzen und auch die Gezeiten sollte man bei seinem Besuch berĂŒcksichtigen. Sonst ist ganz schnell mal die Decke unter Wasser. Dennoch hat der Ort irgendwie eine magische Ausstrahlung. Man kann dort wunderbar beim Steine sammeln, buddeln, mit den FĂŒĂŸen durch die Wellen springen und Surfer beobachten die Zeit vergessen.

Palmen, Kakteen und schwarzer Sand: Playa JardĂ­n bei Puerto de la Cruz

Wer, wie wir, im Norden Teneriffas in der Gegend von Puerto de la Cruz wohnt, dem kann ich außerdem den Playa JardĂ­n empfehlen. Eingebettet in eine schöne Gartenanlage mit Palmen und Kakteen findet sich dieser schöne, große Strand. Definitiv kein Geheimtipp, aber selbst in der Hochsaison rund um die Weihnachtsferien ließ es sich hier gut aushalten. Nicht zuletzt, da der Strand sich in drei Buchten unterteilt: Playa del Castillo, Playa Chica und Playa Maria JimĂ©nez. Demnach kann man spontan schauen, wo es einem am besten gefĂ€llt.

Wenn man sich klug platziert, kann man auch den Schatten der Palmen nutzen. Obwohl die Kinder wahrscheinlich es nicht lange still sitzen. Die Wellen, können hier je nach Wetterlage auch mal etwas höher sein. Da der Strand in der Regel bewacht ist, weißen einen die Bademeister*innen im Zweifel aber eh darauf hin.

Super an der Playa JardĂ­n ist auch der direkt dahinterliegende Spielplatz, falls es einer Strandpause bedarf. In dem Fall gibt es entlang der Strandpromenade auch einige Restaurants. Baden macht ja bekanntlich hungrig. In einer guten Viertelstunde – Erwachsenentempo, wie lange das mit Kindern dauert ist ja immer relativ – ist man von hier im ĂŒbrigen auch ins Zentrum von Puerto de la Cruz gelaufen. Die Restaurant-Auswahl dort ist endlos.

Wandern auf Teneriffa mit Kindern: die besten Wandertouren mit Kleinkind und Kind

Teneriffa ist zweifelsohne ein Eldorado fĂŒr Wanderer. Mit Teno und Anaga Gebirge hat die Insel gleich zwei tolle Bergregionen, in denen es viel zu entdecken gibt. Nicht zu vergessen Teneriffas Wahrzeichen, der Pico del Teide und die tollen Regionen rund herum. Wusstest du, dass der Teide der höchste Berg Spaniens ist? Wenn ihr also Lust habt, gemeinsam mit den Kindern die Insel auch zu Fuß ein wenig zu erkunden, dann findet ihr im folgenden einige der besten Wandertouren mit Kindern auf Teneriffa. Und wenn du jetzt denkst, nette Idee, aber ich kriege meine Kinder eh nicht zum Wandern, dann habe ich hier noch ein paar Tipps fĂŒr mehr Spaß und Motivation beim Wandern mit Kindern.

KĂŒstenwanderung im Naturschutzgebiet: von Puertito de GĂŒĂ­mar nach El Soccoro

Die Vulkanlandschaft auf Teneriffa mit Kindern erkunden geht super im Naturschutzgebiet Malpais de GĂŒĂ­mar

Immer an der steinigen KĂŒste entlang geht ein wunderschöner Wanderweg im Naturschutzgebiet Malpais de GĂŒĂ­mar. Etwa fĂŒnf Kilometer fĂŒhrt der Weg durch die Vulkanlandschaft von Puertito de GĂŒĂ­mar nach El Soccoro. Mit tollem Blick auf Meer auf der einen und Berge auf der anderen Seite. Die Strecke vom Anspruch gut mit Kindern machbar, bietet allerdings wenig Schatten. Also Sonnenschutz und Wasser nicht vergessen. FĂŒr Kleinkinder die gerade Laufen gelernt haben, ist das Vulkangestein nicht der ideale Untergrund, da man sich beim Hinfallen schnell wehtun kann. Also lieber die Trage oder Kraxe mitnehmen.

In Soccoro gibt es einen sĂŒĂŸen kleinen schwarzen Sandstrand und auch einige Restaurants. Nur am Montag hat leider wirklich ALLES geschlossen. Dreimal dĂŒrft ihr raten, an welchem Tag wir da waren. Wir sind dann noch ein StĂŒck weiter ins Industriegebiet hinter der Stadt gelaufen und haben dort eine CafĂ©teria gefunden, in der wir gemeinsam mit den Arbeitern aus der Region unseren Hunger stillen konnten. Nicht glamourös, aber lecker, preiswert und definitiv abseits der Touristenpfade. Und von dort waren es dann auch nur noch ein paar Minuten bis zur Bushaltestelle, von der wir in zehn Minuten wieder am Ausgangspunkt waren. Die etwa sieben Kilometer zu Fuß zurĂŒckzugehen, konnte wir den Kindern zu dem Zeitpunkt nicht mehr abringen.

Ruta del Agua: Dichte WĂ€lder und tolle Ausblicke

Die Spitze des Teides lugt hinter vielen Ecken hervor

Eine wunderschöne Wanderung startet von La Caldera und fĂŒhrt die der Ruta del Agua entlang. Wir durften diese dank der Großeltern ausnahmsweise mal ohne Kinder entdecken. So dauert sie etwa 1,5 Stunden. Mit entsprechend mehr Zeit kann man sie sicher auch mit Kindern machen. Zumindest mit grĂ¶ĂŸeren. An einigen Stellen wird der Weg schmal und es geht recht steil bergab. Kleinkinder wĂŒrde ich hier in die Trage nehmen und auch die Großen sollten sehr trittsicher sein. Ansonsten ist sie aber vom Schwierigkeitsgrad gut machbar.

Die Route ist super fĂŒr heiße Tage geeignet, da sie ĂŒberwiegend durch den Wald verlĂ€uft und demnach schön schattig ist. Wir sind nach dem WanderfĂŒhrer unterwegs gewesen, aber die Ausschilderung ist eigentlich auch super. Eine gute Beschreibung der Strecke gibt’s aber zum Beispiel auch auf diesem Blog.

Auge in Auge mit dem Vulkan: mit Kindern am Roque de Garcia im Teide Nationalpark

Dem Vulkan ganz nah im Teide Nationalpark

Ein absolutes Highlight bei einem Urlaub auf Teneriffa ist der Ausflug in den Teide Nationalpark. Und diesen kann man auch super mit Kindern machen. Nur auf gutes Wetter solltet ihr achten. Auf dieser Höhe kann es schnell kĂŒhl und unfreundlich werden. Ein super Anlaufpunkt, auch mit Kleinkind und Kind ist der Aussichtspunkt am Roque de Garcia. Schon allein die Aussicht vom Mirador de la Ruleta auf den Vulkan Teide, den Roque de Garcia und die abgefahrene Mondlandschaft drum herum ist die Reise wert.

Von da gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Gegend zu erkunden. Sogar zwei kleinere barrierefreie Rundwege, die auch mit dem Kinderwagen befahren werden können. Mit Kind in der Trage oder etwas lauffreudigeren Kindern wĂŒrde ich euch aber auf jeden Fall die Rundwanderung Nummer 3 ans Herz legen. Die Tour geht circa 3,5 km rund um die beeindruckenden Felsformationen. Am Anfang super gemĂ€chlich, gegen Ende mit ein bisschen Kraxelei. Wir haben mit den Kindern – 1,5 Jahre (in der Trage) und 4,5 Jahre – etwa drei Stunden gebraucht.

Von EL Palmar nach Teno Alto: die ganze Schönheit Teneriffas entdecken

Unterwegs in den Bergen von Teneriffa

Die Wanderung von El Palmar nach Teno Alto (PR TF 57) und dann auf dem PR TF 51 zurĂŒck war eine der schönsten, die wir auf Teneriffa gemacht haben. Von mystischen WĂ€ldern ĂŒber Terrassenfelder bis hin zu kargen BerghĂ€ngen mit beeindruckenden Ausblicken auf die Nachbarinsel La Gomera war wirklich alles dabei. Und immer wieder zeigte sich der allgegenwĂ€rtige Gipfel des Teide. Wir durften auch diesmal dank der Großeltern allein unterwegs sein.

Die Tour ist mit etwa 3,5 Stunden reiner Laufzeit eher etwas fĂŒr grĂ¶ĂŸere oder auf jeden Fall ausdauernde Kinder. Wir haben unterwegs einige Familien mit Kindern getroffen. Vom Schwierigkeitsgrad ist sie aber im Rahmen. Zwei wirklich leckere Restaurants sowie ein kleiner Spielplatz auf der HĂ€lfte der Strecke, in Teno Alto, helfen bei der Motivation. Zumindest auf der ersten HĂ€lfte der Strecke haben wir auch unzĂ€hlige Eidechsen gesehen. Das hĂ€tte bei unseren Kindern definitiv fĂŒr extra Unterhaltung und Motivation gesorgt.

Barrancos und Meerblick: KĂŒstenwanderweg von Puerto de la Cruz zum Mirador de San Pedro

Die SteilkĂŒste bei Puerto de la Cruz

Eine tolle Wandermöglichkeit mit Kindern in der NĂ€he von Puerto de la Cruz ist der KĂŒstenwanderweg im Westen der Stadt. Los geht’s in der touristischen Wohnsiedlung Romantica II im Ort Los Realejos. Der dortige Mirador ist ein guter Anhaltspunkt fĂŒr den Start des wunderschönen KĂŒstenwanderwegs. Tolle Ausblicke ĂŒber die SteilkĂŒste, wunderschöne grĂŒne Barrancos und schöne GĂ€rten sĂ€umen den Weg. Vorbei am Mirador La Gordejuela geht es in knapp drei Kilometern bis zum Mirador San Pedro.

Die Route enthĂ€lt ein paar Steigungen, ist aber alles in allem moderat. Mit dem Kinderwagen kann man sie aber nicht befahren. Am Mirador angekommen kann man sich in der ansĂ€ssigen CafĂ©teria stĂ€rken und dann auf den RĂŒckweg machen. Oder aber den Bus von der Hauptstraße zurĂŒck nach Los Realejos nehmen. So oder so, der Weg lohnt sich wirklich. Gerade Vormittags ist es hier auch noch nicht allzu sonnig. Die Sonne kommt erst StĂŒck fĂŒr StĂŒck aus dem Schatten des Teides hervor.

Regen im Paradies? AktivitÀten auf Teneriffa mit Kindern bei schlechtem Wetter

SchlechtwetteraktivitĂ€ten braucht man auf Teneriffa ja eher weniger. Da die Wolken oft rund um den Teide festhĂ€ngen, ist meistens mindestens auf einer Seite der Insel schönes Wetter. Selbst dann, wenn es auf der anderen HĂ€lfte regnet. Sollte es doch einmal komplett ungemĂŒtlich sein, kommen hier unsere VorschlĂ€ge fĂŒr Indoor AktivitĂ€ten mit Kindern auf Teneriffa.

FĂŒr kleine Forscher: kinderfreundliche Einblicke in die Wissenschaft

Das Museum der Wissenschaft und des Kosmos von Teneriffa – mit Kindern ein super Ausflugsziel

Eine tolle Option bei schlechtem Wetter mit Kindern ist das Museum of Science and the Cosmos in La Laguna. Ein toller Einblick in die Welt der Wissenschaft und unseren Kosmos fĂŒr Groß und Klein. Durch Hebelwirkung einen Kleinwagen anheben, wie funktioniert ein Heißluftballon oder wie entsteht ein Wirbelsturm. Wissen zum Anfassen mit vielen Mitmachmöglichkeiten. Sogar einer Abteilung mit Spielen fĂŒr die ganz Kleinen gibt es. Auch ein Planetarium ist Teil des Museums. Und das Beste: FĂŒr Kinder unter 8 Jahren ist der Eintritt frei. So geht ein Regentag auf Teneriffa mit Kindern schnell vorbei.

Moderne Kunst und spannende Architektur: Tenerife Espacio del Arte

Unbedingt besuchen: TEA – Tenerife Espacio del Arte

Ein weiteres tolles Museum findet ihr im TEA – Tenerife Espacio del Arte. Schon das GebĂ€ude im Zentrum von Santa Cruz de Tenerife ist mit asymmetrischen Formen und tollen Ausblicken auf die Stadt einen Besuch wert. In den drei verschiedenen SĂ€len findet ihr spannende Werke von internationalen und lokalen KĂŒnstlern. Von Fotografie ĂŒber GemĂ€lde bis hin zu Plastiken und Installationen war alles dabei.

Wir fanden es wirklich spannend und auch die Kinder konnten viel entdecken. Nachdem wir den tollen Kinderbereich entdeckt hatten, in dem es sogar fĂŒr Kleinkinder tolle Möglichkeiten zum selber kreativ werden gab, wollten sie eigentlich gar nicht mehr gehen. Und das ganze bei komplett freiem Eintritt. Hingehen! Selbst wenn es in eurem Urlaub nicht regnen sollte.

Ein Tag in Santa Cruz de Tenerife – mit Kindern durch die Hauptstadt

Wir hatten ursprĂŒnglich ĂŒberlegt, die Inselhauptstadt einfach links liegen zu lassen. GroßstĂ€dte mit Kindern sind ja immer so eine Sache. Ganz besonders mit Kleinkindern. Aber dann hat uns doch die Neugier gepackt und wir haben uns auf den Weg gemacht, das urbane Zentrum von Teneriffa zu erkunden. Und was soll ich sagen, wir hatten einen großartigen Tag. Wieder einmal der Beweis, dass man sich nicht von allgemeinen Vorurteilen davon abhalten lassen sollte, Neues zu entdecken. Deshalb freue ich mich umso mehr, hier unseren kleinen aber feinen Guide fĂŒr einen Tag in Santa Cruz de Tenerife mit Kindern mit euch zu teilen.

Spaziergang durch Santa Cruz mit Kindern: Entdeckungen entlang der Promenade

Castillo de San Juan Bautista und Auditorio de Tenerife

Wir haben das Auto am Parkplatz beim Parque Maritimo abgestellt. Von da kann man auf der Promenade in Richtung Innenstadt schlendern. Hier verlĂ€uft der Paseo de Carteles del Carnaval. Er erinnert mit liebevoll gestalteten Kachelbildern im Boden an die vergangenen Karnevalssaisons. Die Kinder hatten ihren Spaß beim Entdecken von immer neuen Clowns und anderer bunter Gestalten.

Unser Weg fĂŒhrt uns dann weiter die Promenade entlang. Vorbei am Castillo de San Juan Bautista, einer Festung aus dem frĂŒhen 17. Jahrhundert. Hier gibt es auch einen sĂŒĂŸen kleinen Spielplatz mit toller Aussicht auf Meer, Castillo und das nebenan gelegene Auditorium. Ein perfekter erster kleiner Stopp, falls nach der Anreise schon direkt etwas Energie abgebaut werden muss.

Danach lohnt sich ein Abstecher ins Auditorio de Tenerife. Das futuristische Design des Konzerthauses erinnert ein bisschen an das Sydney Opera House. Dort gibt es auch ein CafĂ© fĂŒr alle, die direkt einmal auftanken möchten.

Mit den Kindern ins GetĂŒmmel: Das Zentrum von Puerto de la Cruz

Die Iglesia de Nuestra Senora de la Conception

Anschließend ging es fĂŒr uns zu Markthalle von Santa Cruz. Der Mercado de Nuestra Senora de África sollte auf keiner Stadttour fehlen. Auch oder besonders nicht mit Kindern. Der traditionelle Markt mit viel frischem Obst und GemĂŒse, Fleisch, Fisch sowie Kunsthandwerk ist an sich schon ein Highlight. Ein perfekter Ort, fĂŒr die Mittagspause mit ein paar der Leckereien von den StĂ€nden. FĂŒr die Kinder gibt es in der Mitte einen Spielbereich.

Das absolute Highlight ist aber der Eisladen am Markt. FĂŒr mich das beste Eis auf der ganzen Insel. Frisch gestĂ€rkt ging es dann weiter nach nebenan. Hier liegt der (oder das?) TEA- Tenerife Espacio del Arte. Das großartige Museum fĂŒr moderne Kunst ist fĂŒr mich auch ein Must-visit bei eurem Rundgang durch Santa Cruz. Zum warum, habe ich oben schon mehr geschrieben.

Anschließend fĂŒhrte uns unser Weg weiter. Vorbei an der Iglesia de Nuestra Senora de la Conception. Das ist eine wirklich schöne Kirche in typisch kanarischer Bauweise. TatsĂ€chlich auch heute noch eine der Hauptkirchen der Stadt. Ziel war die Plaza Espana, das touristische Herz von Santa Cruz de Tenerife. Hier tobt das Leben. Man kann sich prima in eins der CafĂ©s oder einfach an den kĂŒnstlichen See auf dem Platz setzen und Leute beobachten.

Wer noch Energie ĂŒbrig hat, kann sich von da aus ins Shopping-GetĂŒmmel stĂŒrzen. Unsere Akkus waren allerdings leer und unsere Köpfe voll mit spannenden neuen EindrĂŒcken. Es war Zeit, sich entlang des Hafens auf den Weg zurĂŒck zum Auto zu machen. Unser Fazit zu Santa Cruz mit Kindern: Auf jeden Fall einen Ausflug wert.

Teneriffa mit Kindern: unser Fazit

Teneriffa ist mit Kindern wirklich ein super Reiseziel. Und zwar nicht nur fĂŒr Pauschalreisen, sondern auf jeden Fall auch fĂŒr individuellen Urlaub auf eigene Faust. Die Insel ist so vielseitig, dass es wirklich fĂŒr jeden die richtige AktivitĂ€t gibt. Ob nun Naturliebhaber oder Stadtmensch, Wanderfan oder Strandnixe. Hier wird jede*r glĂŒcklich. Und dazu noch in wirklich angenehmer Flugentfernung. Dadurch eignet es sich auch sehr gut fĂŒr einen ersten Urlaub mit Baby.

Tipps fĂŒr einen entspannten Flug mit Baby findet ihr ĂŒbrigens auch auf dem Blog. Aber zurĂŒck zu Teneriffa. Das ganzjĂ€hrig angenehme Klima, leckeres und bezahlbares Essen und die kinderfreundlichen Spanier tun ihr ĂŒbriges. Die Insel ist definitiv eine volle Empfehlung fĂŒr euren Urlaub. Ob nun mit Kleinkind, Kind oder sogar allein.

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